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Unsere BIO-Datteln vom Rand des großen Salzsees in Süd-Tunesien - ab sofort auch Demeter-zertifiziert!!
„Deglet nour“ – „Finger des Lichts“ wird die Dattel-Sorte genannt, die nur um das Chott el Djerid am Rande der Sahara zu ihrem vollen Aroma gelangt. Jahrtausende wurden die Palmen hier an den wenigen natürlichen Wasserquellen in den Oasen der Wüste sorgsam kultiviert. Ihr Nutzen war von vielfältiger Bedeutung für die dort lebenden Menschen.
Die Früchte waren Kraft spendende bzw. (über-)lebensnotwendige Grundnahrung auf den oft langen Wanderungen. Sie enthalten leicht verdaulichen Invertzucker, wichtige Vitamine und Mineralstoffe. 3 bis 4 Datteln decken zudem gut ein Drittel des Tagesbedarfs an Eisen. Die langen Blattstiele dienen auch heute noch als Feuerholz, die Blätter als Zaun- oder Flechtmaterial und das bis zu 30 m hohe Stammholz zum Bau der Behausungen. Dattelbäume werden mehrere hundert Jahre alt und tragen am besten, wenn sie 80 bis 100 Jahre alt sind. Durch erweiterte Bewässerungssysteme wurden mit der Zeit die Oasenflächen ausgedehnt. Vermehrt siedelten sich Wüstenbewohner dort an, denen der Dattelanbau das Familieneinkommen sicherte. Mit steigender Export-Nachfrage der äußert nährstoffhaltigen wie schmackhaften Früchte, wurden in den letzten Jahren großflächige Staatsplantagen angelegt, die aber wegen der einseitigen Auslegung auf Ertrag, qualitativ nicht das selbe Ergebnis erzielten, wie die kleineren vielfältig genutzten familiären Anwesen.
Eine dieser kleinbäuerlichen Familien-Parzellen mit ca. 130 ha Fläche wurde 2001 von privaten Initiatoren langfristig gepachtet und mit großem Engagement biologisch bewirtschaftet. Die intensivere Pflege zeigte sich bald am freudigen Wachstum der Bäume. Ein weiterer Schritt war die Erweiterung der landwirtschaftlich-gärtnerischen Bemühungen durch biologisch-dynamische Gesichtspunkte und Maßnahmen, was dazu führte, dass die diesjährige Ernte neben dem BIO-Siegel jetzt auch das Demeter-Zertifikat erhalten hat. Durch erste Aussaat-Versuche mit Boden verbessernden Pflanzen unter den Palmen wird die zukünftige abwechslungsreiche Begrünung erprobt. Ziel ist eine bessere Belebung und Wasserhaltefähigkeit der Böden, der Versalzung entgegenzuwirken und die Artenvielfalt der Vögel und Insekten zu erhöhen. Die jetzt konsequente biologisch-dynamische Bewirtschaftung ist Neuland und birgt eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Erprobung und Durchführung zukunftweisender landwirtschaftlicher Maßnahmen in den Wüstengebieten.
| Fette (Gesamt-) |
0,3 g |
| Eiweiß |
2,1 g |
| Kohlenhydrate |
68,9 g |
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| Feuchtigkeitsgehalt/Wasser |
ca. 20,3 g |
| Ballaststoffe |
ca. 6,8 g |
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| Natrium (Na) |
2 mg |
| Kalium (K) |
580 mg |
| Magnesium (Mg) |
41 mg |
| Calcium (Ca) |
43 mg |
| Mangan (Mn) |
0,24 mg |
| Eisen (Fe) |
1 mg |
| Kupfer (Cu) |
0,1 mg |
| Zink (Zn) |
0,15 mg |
Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird der Kombination von Datteln und Zedern- bzw. Pinienkernen eine ganz besondere Reinigungs- und Aufbaukraft zugesprochen (s.a. 3. Trennkoststufe nach Henning Müller-Burzler, Autor des Buches „Methusalem-Ernährung“). Wir haben diese Wirkung schon vielfach selbst erprobt und bestätigt gefunden. Zudem wollen wir Sie gerne einladen, das einmalige Geschmackserlebnis der beiden Früchte (in dieser speziellen Kombination) kennen zu lernen – das genussvolle Power-Paket aus dem Rezeptbuch der Natur!
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