Allgemein:
Die Jackfruit zählt zu den ältesten Früchten der Erde (ca. 50 Mio. Jahre). Sie kann bis zu einem Meter lang bei einem Durchmesser von 50 Zentimeter werden! Man könnte meinen, diese Frucht wurde in ihrer Größe den Dinosauriern angepasst, wie auch in ihrem Erscheinungsbild mit den markanten Noppen auf der Schale. Jackfrüchte wachsen das ganze Jahr über an immergrünen Bäumen, die etwa 25 Meter hoch werden. Ein Baum trägt etwa 25 bis 30 Früchte im Jahr.
Geschmack:
Bei völliger Reife entwickelt die Jackfruit ein herrliches Honigaroma, und schmeckt dabei noch erfrischend nach Zitrone. Im etwas unreiferen Zustand erinnert die Jackfruit an Nudeln al Dente.
Konsistenz:
Bei beginnender Reife noch leicht fest und schon etwas saftig. Bei voller Reife wird sie pudding-weich.
Gewicht:
4 bis 40 kg
Reifezustand:
Die Schale gibt auf Fingerdruck deutlich nach und fängt eventuell an zu nässen. Das Fruchtfleisch ist dann honigsüß und saftig. Im unreiferen Zustand tritt häufig ein klebrig-milchiger Saft aus.
Praxis-Tipp: Zum Reifetest ein kleines Loch in die Schale schneiden, ein Fruchtstück herausziehen und probieren! So reift die ganze Frucht noch im Bedarfsfall weiter.
Lagerung:
Reife Früchte werden kühl gelagert, speziell wenn sie schon angeschnitten wurden.
Verzehr:
Sie können die Jackfruit scheibenweise nach und nach verzehren. Gegessen werden die gelben Fruchtfleischtaschen, in deren Inneren sich jeweils ein nicht essbarer Kern befindet. Bei vollreifen Früchten kann sogar der weiß/braune, faserige Fruchtmantel mitgegessen werden, da dieser dann sehr weich und von süßem Fruchtsaft durchtränkt ist. Wenn Sie (angebrochene) Früchte im Kühlschrank lagern möchten, schneiden Sie stets aufgeweichte Stellen an der Schale weg, damit die Frucht nicht anfängt zu gären. Bei zu weit fortgeschrittener Reife entfernen Sie das gesamte Fruchtfleisch und lagern es im Kühlschrank. Achten Sie auch darauf, dass die Jackfrucht nicht im eigenen Saft schwimmt.
Praxis-Tipp: Falls die Jackfruit noch harzig beim Verzehr war, entfernen Sie das klebrige Harz mit etwas Speiseöl von Teller, Besteck und Händen (trocken abwischen, nicht mit Wasser!)