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Duriane

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Hintergrund

Durian wächst an Bäumen, die bis zu 50 Meter hoch werden können und zählt zu den ältesten Pflanzen der Erde. Bereits die Dinosaurier aßen Durian. Bei Reife fallen die Früchte vom Baum, weshalb der Durian mit pyramidenförmigen Stacheln zur Stoßdämpfung ausgestattet ist. Wegen ihres einzigartigen, delikaten Geschmackes gilt die Durian in Asien zurecht als Königin der Früchte.

In Thailand gibt es eine ganze Reihe an Durian-Sorten, die erstaunlich unterschiedliche Ausprägungen annehmen.

Geschmack

Je nach Sorte kann das Geschmacksspektrum von Vanille-Sahne bis Mokka-Sahne oder Käse-Quark-Torte reichen. Durianfrüchte bringen die verschiedensten Aromen hervor.

Durian -- Mon Thong ist die populärste Sorte. Sie ist süßlich, vanillig und weich, hat kleine Kerne und dickes Fruchtfleisch.

Durian -- Chani riecht intesiver, manchmal mit einem Hauch Würzigem. Der Geschmack ist ebenfalls süß.

Durian -- Gan Yau ist eine der edelsten Sorten. Sie ist kleiner und schmeckt wie ein exklusives Dessert.

Oft ist der Geschmack von Durian gewöhnungsbedürftig. Besonders der Geruch  ist streng und penetrant. Erst nach einigen Versuchen, die auch ruhig einige Wochen auseinander liegen können, erkennt man den überwältigenden Geschmack dieser einzigartigen Frucht. Manche Asiaten essen diese Frucht mit zugehaltener Nase. Allerdings wandelt sich auch der Geruch in der Nase von Kennern zu einem entzückendem Duft.

 

Konsistenz

Unglaublich cremig bis sahnig, manchmal auch flockig oder etwas fester (z.B. wie Käsekuchen)!

Gewicht

ca. 1,5 bis 4 kg

 

Reife

Der sicherste Weg, die Reife einer Durian festzustellen, geht über den Geruch. Bei voller Reife entwickelt die Durian den typischen, würzigen Geruch, der von den meisten Menschen nicht als Wohlgeruch empfunden wird :-). Die Durian wird daher auch als Stinkfrucht bezeichnet. Die Schale platzt bei Reife oftmals schon an den Nähten auf und das Fruchtfleisch löst sich in der Frucht von den Kammerwänden, was Sie durch Schütteln feststellen können. Das Fruchtfleisch selbst muss cremig-weich sein.

Häufig kommt es vor, dass die Durian schon reif ist, aber die Kammernähte noch nicht einreißen. Warten Sie in diesem Fall nicht unnötig auf das Aufplatzen der Kammern. Wenn die Durian richtig riecht, ist sie reif! Legen Sie los! Guten Appetit!

Manche Durianbäume bringen Früchte hervor, die bei voller Reife fest verschlossen sind und daher kaum Geruch nach außen dringen kann. Hier lässt sich der Reifezustand durch Schütteln bestimmen. Dazu spannt man die Durian fest zwischen die Fingerkuppen beider Hände (am besten mit den Fingernägeln hart einspannen) und schüttelt. Bei reifer Durian spürt man das lose Fruchtfleisch im Inneren wackeln. Auch über das Aufprallgeräusch einer aus 10 cm Höhe auf den harten Boden auftreffenden Durian lässt sich die Reife bestimmen. Eine reife Durian kommt federnd leicht mit weichem, vollem Klang auf.

Lagerung

Zum Nachreifen legen Sie die Durian am besten an einen warmen, feuchten Ort. Bitte stellen Sie die Durian nicht über oder zu nah an die Heizung, da sie bei dieser trockenen Luft vorzeitig aufplatzt und nicht mehr nachreift. Am besten Sie schlagen die Durian in eine dicke Schicht Packpapier ein.

Reife Früchte sollten kühl gelagert werden. Bei Überreife, empfiehlt es sich, das Fruchtfleisch aus dem Fruchtpanzer herauszunehmen und luftig/trocken zu lagern.

Verzehr

Thailändische Durian platzen nur selten von selbst auf.
Am bestens sie arbeiten mit einem großem Messer, je größer desto leichter. Die Kammernähte sitzen immer mittig entlang einer Fruchtkammer.
Halbieren Sie die Frucht zwischen 2 Kammernähten.
Dann ritzen Sie entlang der Kammernähte eine Kammer nach der anderen auf.
Daraufhin lassen sich die Kammern von Hand aufreissen.

Vorsicht mit den Stacheln! (und den Fingern!)

 

 

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